Begrifflichkeiten beim Flötenkauf

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Begrifflichkeiten beim Flötenkauf

Ungelesener Beitragvon Claudia » Sonntag 21. MĂ€rz 2010, 19:05

Da ich hÀufiger Mails erhalte mit Fragen zur Instrumentenauswahl und zu technischen Begriffen, hier ein paar ganz persönliche Kommentare:

- Ringklappen:
Das bedeutet, dass die Klappen nicht geschlossen sind und erst durch die Finger die in der Mitte der Deckel befindlichen Löcher abgedeckt werden. FrĂŒher war das eher bei Profiflöten zu finden. Heute wĂŒrde ich sagen, je frĂŒher je besser. Der Klang der Flöte ist tatsĂ€chlich offener und schöner, man lernt von Anfang an eine ordentliche Haltung (die auch fĂŒr die schnellen Passagen wichtig ist), es erschließen sich zusĂ€tzliche Möglichkeiten fĂŒr neue Spieltechniken und Intonationsausgleich und vermutlich sind die aktuellen Flötenskalen auch fĂŒr offene Klappen ausgelegt.

- E-Mechanik:
Bei deutschen Flöten eigentlich eine SelbstverstÀndlichkeit, dennoch sollte man darauf achten, dass eine Flöte das tatsÀchlich hat, vom amerikanischen Markt kommen teilweise auch Flöten ohne. Der Nutzen? Ohne wird ein E3 noch schwieriger in der Ansprache als ein Fis3.

- Inline-Mechanik:
Das bedeutet, dass alle Klappen in einer Linie liegen. Soll angeblich schöner aussehen, ich finde es ergonomisch nicht so gĂŒnstig.

- H-Fuss:
Das macht die Flöte eine Klappe lĂ€nger und auch etwas schwerer. Benötigt werden h und b da unten nicht so hĂ€ufig. Aber man bedenke: Die aktuellen Skalen (Lochanordnung, -grĂ¶ĂŸe und Abstand und damit auch die Intonation) wurde fĂŒr Flöten mit H-Fuss errechnet und stimmen somit auch fĂŒr diese optimal (habe ich gehört).

Das A und O ist immer der Klang, die GeschmÀcker sind verschieden, darum in jedem Fall Probespielen oder (bei AnfÀngern) -hören.

Fortsetzung folgt bei Gelegenheit...
Claudia
 
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